Overlord - denke böse, tue böses
Nun habe ich mir die Vollversion des Spiels Overlord besorgt und möchte Euch mal meinen Eindruck von dem Spiel vermitteln.
Als ich in einer Computerzeitschrift davon gelesen habe, war ich schon begeistert. Und jetzt nachdem ich es (noch nicht ganz durch-) gespielt habe
, bin ich noch mehr davon überzeugt, dass es endlich mal wieder etwas Neues in diesem Genre gibt.
Zur Story: Du spielst den sogenannten Overlord, einem bösen Herrscher (ähnlich wie Sauron bei Herr der Ringe), der mit Hilfe seiner Schergen seine Festung wieder aufbauen muss. Die sieht am Anfang des Spiels nämlich noch wie eine riesige Ruine aus.
Die Schergen sind übrigens kleine hässlige Biester, die ein wenig an die Gremmlins erinnern.
Das Besondere daran ist, dass ich die Kontrolle über sie habe, dass heißt ich drücke die linke Maustaste und die Schergen schwärmen aus, meist um Gegner anzugreifen oder Hindernisse aus dem Weg zu schaffen. Der Overlord hingegen muss sich seltener die Hände schmutzig machen
So ziehe ich also durchs Land, um verschidene Ressourcen zum Neuaufbau meiner Festung zu finden. Dabei stoße ich ziemlich oft auf Hobbits, die mir nur zu gerne an den Kragen wollen.
Die Grafik sieht der heutigen Zeit recht angemessen aus, wenn auch nicht perfekt.
Aber die wunderschön gestalteten Landschaften geben einen zusätzlichen Atmosphärebonus, ob man im Hügelland umherstreift, sich im Lava-Gebeit zu Tode schwitzt oder im Elfenwald von der düsteren Atmophäre Gänsehaut bekommt.
Das spiel bietet viele verschiedene Quests, man ist nicht linear an die Spielwelt gebunden und es gibt immer genug zu tun.
Meine Prognose: Die Demo hatte mich bereits überzeugt, auch Vollversion konnte mich ebnfalls für lange Zeit in den Bann ziehen. Laut Computerzeitschrift beträgt die Solo-Spielzeit ca. 15 Stunden, womit das Game für 40€ Kaufpreis mit der Preis/Leistungsnote „befriedigend“ eingestuft wurde, was aber nicht bedeutet, dass es keinen Kauf wert ist.

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