Native Instruments - Vokator (Vocoder)
Die Devise lautet aber: what you see is what you need!
Die veränderten Parameter werden natürlich bei Verschluss einzelner Sektionen oder sogar ganzer In- oder Outputs nicht verworfen. Sie werden nur versteckt, bis man sie wieder aufruft.
Wie oben schon erwähnt, gibt es den Group-Modus. Dieser kann den Klang eines klassischen Bandbass-Vocoder erzeugen. Im Ausgangszustand sind die Gruppen der Kanäle A und B im Verhältnis 1:1 zugeordnet und entsprechen sich in der jeweiligen Bandbreite. Das bedeutet, dass im A * B-Vocoder-Modus die Energie der Gruppe 1, hier Kanal B, als Steuersignal für die Energie der Gruppe 1, Kanal A, verwendet wird. Durch Veränderung der Gruppenzuordnung können beispielsweise ausgewählte hohe Frequenzen eines Eingangskanals tiefe Frequenzgruppen des anderen Kanals kontrollieren.
Durch Veränderung der Gruppenzuordnung können klanglich sehr spannende Ergebnisse erzielt werden.
Abschließend muss man sagen, dass der Vokator von Native Instruments ein Werkzeug der besonderen Art ist. Für 250,- € bekommt man eine Menge geboten. In der Regel sind solche Tools in Hardwareform wesentlich teurer. Zu dem Programm bekommt man eine ausführliche Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen. Es unterstützt Windows 98/ME/2000/XP, Mac OS 9.2 und Mac OS X. Vokator ist nicht nur eine Stand-Alone-Software, man kann ihn auch als Plug-In laden. Supportet werden VST 2.0, Audio Units, DXI 2, ASIO, Soundmanager, Core Audio, Direct Sound und RTAS.
Dass man bei dem Programm nicht scrollen kann und zu kleine Schriften verwendet werden, kann bei der Fülle der Features als Schönheitsfehler angesehen werden.

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