Was ist Kanupolo?
Grundregeln und Grundlegendes Wissenswertes
Gespielt wird Kanupolo mit einem ganz normalen Wasserball - wie er vom Wasserballspielen bekannt ist - der in zwei Tore, welche sich ca. zwei Meter über dem Wasser befinden untergebracht werden muss. Die Kanupolospieler dürfen die Bälle die auf das Tor geworfen werden - dabei ist es egal, ob der Wurf mit Hilfe des Paddels erfolgt oder ob der Ball durch einen ganz normalen Wurf mit der Hand im gegnerischen Tor landet - mit Hilfe ihres Paddels abwehren. Der Kanupolospieler, der sich direkt unter seinem eigenen Tor befindet, ist für diese Situation Torwart, der nun von den gegnerischen Spielern nicht berührt werden darf, da die zwei Schiedsrichter die Berührung sonst als Foul abpfeifen. Die Tore sind 1 Meter hoch und 1,5 Meter breit und sind meist auf schwimmenden Pontons befestigt.
Verlängerungsregeln
Bei unentschiedenen Entscheidungsspielen werden 2 mal 3 Minuten Verlängerung mit „Golden Goal“-Regel, in Finalspielen können es auch 2 mal 10 Minuten sein, gespielt.
Penalties
Steht danach wiederholt kein Sieger fest, gibt es ein Entscheidungswerfen (Penaltywerfen). Dieses findet, ähnlich wie beim Handball ein 7 Meter oder beim Fußball ein 11 Meter, statt. Ein Kanupolospieler wird dieses Mal als Torwart festgelegt, der dann gegen alle gegnerischen Spieler antreten muss, aber auch berechtigt ist selber einen Penalty zu werfen. Bei einem Penaltywurf mit Torwart liegen die Kanupolospieler Bootsspitze an Bootsspitze vor bzw. unter dem Tor.
Penalties, die während des Spiels geworfen werden, werden ohne Torwart ausgeführt, wobei der Kanupolospieler drei Meter vom Tor entfernt liegt. Ein Penalty kann z.B. durch ein schweres Foul im “Dreimeter-Raum” entstehen oder wenn ein Kanupolospieler, der eine sichtbar gute Chance gehabt hätte ein Tor zu erzielen, mit unfairen Mitteln daran gehindert wird.
Regeln
Spielzeit
Gespielt werden zwei Halbzeiten a 10 Minuten. Zwischen den Halbzeiten ist eine 3-minütige Pause, es gib aber keine Möglichkeit für den Trainer, eine Auszeit zu beantragen, die außerhalb, also in einer der Halbzeiten hätte erfolgen sollen. In der Halbzeitpause wechseln die Kanupolomannschaften die Spielfeldseiten. Der Schiedsrichter kann außerdem während des Spielverlaufes die Spielzeit anhalten. In diesem Fall stoppt der Zeitnehmer die Uhr und lässt erst nach dem Anpfiff des Schiedsrichters die Zeit weiter laufen.
“Seitenwahl”
Die Kanupolomannschaft, die auf dem Spielprotokoll zuerst genannt wird beginnt auf der vom Protokolltisch aus gesehen linken Seite, es sei denn der Wettkampfleiter oder einer der Mannschaftskapitäne verlangt einen Münzwurf.

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