Fostex Multitracker MR-8
Rechts neben den Inputs kann man ein Stereo – Signal ausgeben und zwei Kopfhörer anschließen.
In der Mitte hat der Hersteller die Effekt – Sends und die Balance – Regler verbaut. Darunter sind die Rec. – Taster der einzelnen Spuren, vier Kanal, zwei Stereo – Kanal und ein Masterfader untergebracht. Zentral hat Fostex die Effektsektion, die aus Hall, Delay, Room, Plate und zusätzlichem Reverb/ Time – Poti besteht, verewigt.
Auf der rechten Ebene befindet sich das große gutlesbare Display und die einzelnen Bedienelemente des Sequenzers. Fostex hat die Knöpfe für Delay, Stereo Wav File, Mastering, LCD – Display, vier Cursor –Tasten, Store, Enter, Menu, Undo/Reundo, Time Base Select, Play Mode, Locate, Auto Punch und Counter untergebracht. Zudem gibt es noch die Transport –Tasten Play, Stop, Record, Forward und Rewind.
Die Hinterseite besteht aus dem Stromanschluss, Power – Schalter, USB - Anschluss, optischen S/PDIF – Anschluss und dem Input Select – Schalter.
Die Aufnahmezeit ist von der verwendeten Speicherkarte abhängig. Fostex empfiehlt hier Medien über 128 MB. Das macht auch Sinn, da man sonst nicht lange aufnehmen kann. Bei acht Spuren ist schon nach drei Minuten Schluss, wenn man in Stereo aufnehmen will. 512 MB sollte man sich in den heutigen Zeiten schon leisten. CompactFlash – Karten sind bis zu 2 GB erhältlich und somit kann man über eine dreiviertel Stunde in Stereo aufnehmen. Hier muss man allerdings mit Speicherpreisen von mindestens 200 € rechnen. Genauere Infos bekommt Ihr bei Fostex oder dem deutschen Vertrieb Mega Audio.
Haben wir nun den Aufbau erläutert, kommen wir nun zur interessantesten Sache: der Spielweise.
Dafür haben wir ein Sennheiser MD 421 – Mikrofon und einen Synthesizer in Mono aufgenommen. Wir wollten wissen, wie intuitiv das Arbeiten mit dem MR – 8 ist.
Die Wandler – Qualität haben wir für in Ordnung empfunden. An aktuelle Wandler von der Konkurrenz kann Fostex zwar nicht rankommen. Dies verwundert angesichts des Preises aber überhaupt nicht.
Die Bedienung des Sequenzers ist mit dem eines Akai – Sequenzers zu vergleichen. Natürlich hat Fostex sein eigenes Konzept auf das MR- 8 gezogen. Die Bedienung und das Aufnehmen gehen flüssig von der Hand, wenn man sich am Anfang die gutgeschriebene Bedienungsanleitung in Deutsch durchgelesen hat. Es gibt viele Optionen, die es in Hostsequenzern von Steinberg, Emagic, Digidesign etc. auch zu finden gibt. Das Editieren der einzelnen Parameter ist natürlich nichts so komfortabel, da man hier auf ein kleines Display schauen muss.

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