Softair: Federdruck Vs. AEG
Softair AEGs erreichen Mündungsgeschwindigkeiten von 75 bis 160 Meter pro Sekunde (bei Verwendung von 20g scheren Softair BBs und Feuerraten von 300 bis 900 Zyklen pro Minute. Softair AEGs sind die in Wettkämpfen bevorzugte Softair Gattung. Jedoch gibt es auch hier Ausnahmen: So stellte die japanische Softair Tuning Firma Killer Studio bis Ende 2005 die sogenannte Cyber AUG Serie her, mit deren Waffen Feuerraten von 24 Schuss pro Sekunde möglich waren (1440 Schuss/Minute). Exemplare dieser Softair Waffen gelten seit Ende der Herstellung der Cyber AUG Serie als extrem rare und entsprechend wertvolle Sammlerstücke.
Softair AEGs – Wer hat’s erfunden?
Softair AEGs wurden in Japan erfunden. Auch heute noch dominiert der japanische Softair Hersteller Tokyo Marui den Markt der qualitativ hochwertigen Softair Waffen. Das besondere an den AEG Softairs von Tokyo Marui sind die Getriebe mit drei darin verbauten Zahnrädern. Eines dieser Räder wird vom Softair eigenen Motor angetrieben. Das letzte Zahnrad in der Reiher drückt einen Hubkolben gegen eine Spiralfeder, welche dadurch gespannt wird.
Wird der Kolben nun entlastet schnellt die Feder nach vorne.
Diesen Mechanismus haben viele Softair Hersteller, wie etwas Classic Army, kopiert und weiter verfeinert. So stattet Classic Army die Softair AEGs mit einem Metallgehäuse aus.
Stromversorgung / Akkus der Softair AEGs
Es gibt zwei gängige Typen von Softair Akkus. Zum einen wäre da das Nickel-Cadmium-Akku (NiCd) oder das Nickel-Metallhydrid-Akku (NiMH), welches mit unterschiedlichen Spannungen und Kapazitäten zu haben ist. Der meist verwendete Variante ist der 8,4 V Softair Akkupack. Diese Packs werden mit Spannungen von 7,2 V bis hin zu 12 V verwendet.
Eine höhere Kapazität (mehr Ah) ermöglicht eine längere Betriebsdauer, eine höhere Spannung ermöglicht eine höhere Feuerrate.
Seit kurzem tauchen auch die ersten Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus in Softairs auf. Diese konnten sich allerdings noch nicht durchsetzten, da die elektrische Mehrbelastung die Lebenszeit des Softair Getriebes doch stark verkürzt, wodurch diese Art von Akkus nur für aufgerüstete und ausgebaute Softair Waffen in Frage kommt. Des weiteren werden viele Nutzer von hohen Preisen, der Erforderlichkeit von speziellen Ladegeräten und der noch sehr hohen Störanfälligkeit abgeschreckt.

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