ESI nEar6 Nahfeld Monitorboxen
Der Hersteller hat zudem noch ein paar Schutzvorrichtungen getroffen. So haben wir mit Freude festgestellt, dass Vorrichtungen wie Ausgangsstrom - Begrenzung, Übertemperatur-Schutzschaltung, Ein-/Ausschalt - Transientenschutz, Subsonic – Filter und eine von außen zugängliche Netzsicherung vorhanden sind. Im Großen und Ganzen gelten die Vorrichtungen zum Schutz der Box.
Beim Klangbild der Box können wir uns auch nicht beschweren. Hierzu haben wir die Monitore wieder mit ins Tonstudio mitgenommen und unterschiedliche Musik gehört.
Die Bassmembran gehört ja mit sechs Zoll ins Mittelfeld. Umso erstaunter waren wir, dass wir trotzdem einen guten Sound bei höherer Lautstärke bekommen haben. Im Techno-, Electro- und House – Bereich hat sich die Box gut geschlagen. Auch bei Trance – Musik heben wir gut Ergebnisse verbuchen können.
Geht es allerdings in filigranere Hörerlebnisse wie um Beispiel bei Jazz oder Klassik, so mussten wir ein paar Schwachstellen feststellen. Wird die Musik sehr schwach oder gar nicht komprimiert, fällt auf, dass die Mitten und Tiefen etwas „ungenau“ klingen.
Geht man dann wieder in den Pop oder Rockbereich erreicht man ähnlich gute Ergebnisse wie in der elektronischen Musik. Hier werden die Höhen und Tiefen sauber dargestellt. Der Mittenbereich um 400 Hertz klingt etwas höher, als bei andern Abhören.
Fazit: Wer an einer soliden Abhöre interessiert ist und dabei nicht die megalaute Box braucht, sich noch zusätzlich der elektronischen Musik, sie es Techno oder HipHop, verschrieben hat, sollte sich die Box näher anschauen. Vom Preisleistungsverhältnis gibt es momentan wenig Boxen, die da mithalten können. Es gibt zwar noch besser klingende Boxen. Diese kosten dann aber fast das Doppelte mehr oder erreichen ganz schnell die 1000 € - Marke.

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