ESI nEar6 Nahfeld Monitorboxen
Die kleine Dicke…
Nachdem wir im letzten Monitorboxen –Test gezeigt haben, dass gute Abhören nicht immer teuer sein müssen, gehen wir diesen Weg der Vorstellung konsequent weiter. Wir haben uns daher vom Deutschen Vertrieb RIDI Multimedia die neuen ESI – Monitore nEar 06 zuschicken lassen. Die kleine „dicke“ Box hat uns dabei mal wieder ins Staunen versetzt, sodass wir vorab schon sagen können, dass diese Boxen ein kleiner Geheimtipp sind.
Checken wir aber erst einmal die technischen Daten, um zu sehen, was die Teile alles so auf dem Kasten haben.
Der Hersteller gibt bei den magnetisch abgeschirmten Monitoren, die eine Größe von 280 mm x 200 mm x 223 mm und ein Gewicht von 6,5 kg haben, einen Frequenzgang von 55 - 20000 Hz an. An diesen Daten erkennt man, dass diese Box im Tiefbassbereich nicht ganz an das unterste Segment der hörbaren Frequenzen herankommt. Nichtsdestotrotz hat der Hersteller nicht am falschen Ende gespart und zu der Frequenzweiche auch noch zwei separate Verstärker verbaut. Der Verstärker für die Höhen liefert 30 Watt, der für die Tiefen 40.
Schauen wir uns die Box von hinten an, so fällt zum einen die Bass – Öffnung und die beiden Anschluss – Typen auf. Zum ersteren kann man sagen, dass es ein Vor- und ein Nachteil sein kann, dass die Bassreflexöffnungen hinten angebracht sind. Der Vorteil steht für den smooten Klang und der Bassverteilung im ganzen Raum, der Nachteil für die Eingeschränktheit bei der Aufstellung.
Will man nämlich die Monitore aus Platzgründen sehr dicht an die Wand stellen, muss man mit einem gedämpften Klangbild leben, da sich die tiefen Frequenzen nicht ausbreiten können.
Bei den Anschlusstypen gibt es nichts zu Meckern. Hier hat ESI einen symmetrischen XLR – Eingang und einen Klinkenanschluss, der wahlweise mit symmetrischen oder unsymmetrischen Kabel angeschlossen werden kann, verbaut.

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