Alone in the Dark Test (PC)

Der Spielablauf setzt sich vor allem durch Klettereinlagen und Rätsel zusammen, aber natürlich auch aus Kämpfen, hauptsächlich gegen Zombieartige Wesen, was dann doch etwas eintönig wirkt. Das Kampfsystem ist zunächst nicht sehr eingängig, mit etwas Übung aber zu meistern. Anfangs ist unklar, warum man Gegenstände zum schlagen erst mithilfe der Maus “drehen” muss, damit Edward auch einen Schlag ausführt. Über solche Kleinigkeiten kann man jedoch hinwegsehen, da die obengenannten Klettereinlagen und Rätsel im Vordergrund stehen. Im Laufe des Spiels verbringt Edward die meiste Zeit im Central Park, dem zentralen Aspekt des Spiels. Dort müssen wir uns die Physik zu Nutze machen, um beispielsweise einen Bus auszubalancieren, welcher an einer Klippe hängt. Auch die Feuerphysik weiß zu überzeugen, mit der es möglich ist, Holzbalken zu verbrennen, die uns den Weg versperren.
Der Schwierigkeitsgrad ist dabei anfangs noch relativ einfach und steigt mit der Zeit. Der Umfang ist dabei für dieses Genre recht hoch ausgefallen, mit den acht langen Episoden sind wir gut 20 Stunden dabei. Ein weiteres nettes Feature ist, dass wir einzelne Episoden überspringen können, falls wir an einer Stelle nicht weiterkommen. Man sollte es aber auch nicht übertreiben, die Handlung wird einem sonst zu wirr.

Fazit

Alone in the Dark ist zweifellos eines der packendsten Action-Adventures, die es zur Zeit gibt. Obwohl viele Fragen zunächst offen bleiben, ist die Handlung motivierend. Atmosphäre besitzt das Spiel reichlich, zusammen mit prächtiger Grafik und tollem Sound entsteht ein stimmiges Gesamtbild. Leicht getrübt wird dieses durch die verhunzte Steuerung, die man hätte besser umsetzen können. Als Fans dieses Genres solltet ihr euch aber nicht davon abschrecken lassen, denn es ist alles dabei, was ein gutes Spiel ausmacht.

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